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Das Fach Geographie vermittelt den Schülern anhand von räumlichen Strukturen und Prozessen auf der Erde die Einzigkeit unseres Planeten. Die Schüler lernen, die Erde als Lebensgrundlage für uns Menschen in ihrer Vielfalt und Verletzlichkeit zu begreifen, damit sie stets verantwortungsvoll und bewusst mit ihr umgehen.

BildGeoAnhand von globalen, regionalen und lokalen Raumbeispielen beweist das Fach Geographie sowohl die gestaltende Wirkung der Naturkräfte als auch die raumprägenden Einflüsse des Menschen. Die Schüler erkennen somit, dass wir ganzheitlich mit Hilfe von natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Erkenntnissen, Sichtweisen und Methoden unsere Analysen verbinden, um den geographischen Raum genauer unter die Lupe zu nehmen.

Das umfangreiche, fächerübergreifende Wissensspektrum mit Inhalten der Physischen Geographie, der Kulturgeographie und der Regionalen Geographie beweist die Bedeutung der gesamtgesellschaftlichen Funktion dieses Faches.

Mit Kenntnissen aus anderen Geowissenschaften, wie zum Beispiel der Geologie, Meteorologie, Ozeanographie oder der Bevölkerungsentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaftsgeographie, vermittelt das Fach Geographie wesentliche Inhalte für das Alltagsleben der Schüler. Davon zeugen auch die Themen des W-Seminars ‚Urbane Welten- Städtische Räume und ihre Herausforderungen‘:

  • Angsträume einer Großstadt am Beispiel Frankfurts
  • Der wirtschaftliche Aufschwung Singapurs- Ein Stadtstaat zwischen Chancen und Herausforderungen
  • Die Ressource Wasser als Herausforderung von Städten am Beispiel von Dubai
  • Gated Communities: Ein Vergleich zwischen USA und Deutschland
  • Geotektonischer Sprengstoff im Großraum von Tokio: Umgang einer Region mit Naturkatastrophen
  • Global City London: Entwicklung und Herausforderungen
  • London im Spiegel der Zeit: Eine Analyse ausgewählter Raumbeispiele
  • Menschenrechte im urbanen Raum – eine Analyse am Beispiel von Nürnberg
  • München: Wie viel Reichtum erträgt eine Stadt?
  • Ökologische Herausforderungen im Großraum Los Angeles
  • Renaturierungsprojekte von Gewässern am Beispiel der Isar in München
  • Segregation in nordamerikanischen Städten am Beispiel von Miami
  • Smart Cities- Die Städte der Zukunft am regionalen Beispiel der Kommune Haßfurt

Zudem wird durch den Umgang mit topographischen, physischen und thematischen Karten das räumliche Vorstellungsvermögen verbessert und die Fertigkeit des Kartenlesens als wesentliche geographische Arbeitsweise begriffen. Diese ermöglicht es den Schülern, viele im Alltag vermittelte Informationen geographisch zuzuordnen und sich auch ohne Handyempfang, GPS oder ähnlichen technischen Mitteln sich zu orientieren.

Somit wird einerseits die Raumwahrnehmung geschult, andererseits die Fähigkeit entwickelt, räumliche Einzelphänomene in einen globalen Zusammenhang zu stellen. Dabei erhalten die Schüler überdies Einblicke in naturgeographische Gesetzmäßigkeiten, aber auch in die Vielfalt und Schönheit der Erde sowie in die mögliche Gefährdung von Geoökosystemen durch menschliche Eingriffe. Mit Hilfe der Abwägung des Spannungsfeldes ökologischer und ökonomischer Zusammenhänge entwickeln die Schüler Einsicht in die Notwendigkeit eines nachhaltigen Umgangs mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen.

M. Stephan