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Praktische Übungen am Frobenius-Gymnasium mit professioneller Unterstützung vom Institut Romeis

Am Frobenius-Gymnasium in Hammelburg können naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe am biologisch-chemischen Praktikum (BCP) teilnehmen. In diesem Fach aus dem Zusatzangebot der Qualifikationsphase beschäftigen sich die Lernenden handlungsorientiert und vertieft mit Denk- und Arbeitsweisen der Biologie und der Chemie. Laut Kursleiterin Christine Kreß ist insbesondere der Umgang mit dem Mikroskop und das Herstellen von mikroskopischen Präparaten fester Bestandteil des Unterrichts im BCP. Hierzu lud sie im Oktober Sabina Jaborek-Hugo vom Institut Romeis Bad Kissingen GmbH als externen Partner in das Frobenius-Gymnasium Hammelburg ein. Das Institut Romeis führt mikroskopische Untersuchungen z. B. im Rahmen der Analyse von Getränken für ihre Kunden durch. Sabina Jaborek-Hugo war selbst Absolventin des Frobenius-Gymnasiums Hammelburg, arbeitete nach ihrer Ausbildung in Italien und Belgien an Forschungseinrichtungen der EU, bevor sie die Tätigkeit am Institut Romeis wieder in den Landkreis Bad Kissingen führte. Bei ihrem Besuch am Frobenius-Gymnasium brachte sie den Schülerinnen und Schülern Schimmelpilze, Hefen und Bakterien mit, die in Lebensmitteln gefunden werden können.

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Klimaregulierung, Hochwasserschutz und Ernährungssicherheit. Den wenigsten ist wahrscheinlich bewusst, dass hierfür ein gesunder Boden Voraussetzung ist. So kann beispielsweise ein Quadratmeter intakten Bodens mehr als 300 Liter Wasser speichern.
Um Kindern und Jugendlichen die Wichtigkeit eines gesunden Bodens vor Augen zu führen, bietet das Naturerlebniszentrum Rhön (NEZ Rhön) für alle weiterführenden Schulen des Landkreises Bad Kissingen das Umweltlabor Boden an. Das NEZ Rhön selbst ist seit 2020 Teil des UNESCO Biosphärenreservats Rhön. Angesiedelt in Hammelburg und Bad Kissingen soll es als Bildungs-, Forschungs- und Informationseinrichtung des Landkreises Bad Kissingen die vorhandenen Bildungsangebote im Biosphärenreservat ergänzen.
Seit 2022 ist die Teilnahme am Umweltlabor Boden auch fester Bestandteil des Biologieunterrichts für die Schüler*innen der 9. Klassen des Frobenius-Gymnasiums Hammelburg. So fanden sich auch dieses Jahr wieder Mitte Oktober zwei neunte Klassen in Begleitung ihrer Biologielehrerin, Frau Studiendirektorin Christine Kreß, am Kloster Altstadt ein. Dort hatten Lisa Graskamp, Projektmanagerin des NEZ Rhön, und Felix Papsch, wissenschaftlicher Mitarbeiter, auf dem angrenzenden Waldstück bereits sechs Tische als Grünes Klassenzimmer vorbereitet.

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Die Schülerinnen und Schüler des biologisch-chemischen Praktikums nahmen in diesem Jahr erstmals am Citizen Science-Projekt „FLOW: Fließgewässer erforschen – gemeinsam Wissen schaffen“ teil. Die Idee für die Teilnahme kam von Tina Bauer,  die das Projekt Bürgerwissenschaftliche Arterfassungen am Biosphärenreservat Rhön leitet und das Frobenius-Gymnasium als Biosphärenschule angefragt hatte. 

     

„Citizen Science“ ist auch unter dem deutschen Begriff „Bürgerforschung“ bekannt. Dabei werden wissenschaftliche Forschungsprojekte unter Mithilfe von interessierten Laien, also Bürgern, durchgeführt. Die wissenschaftlichen Laien recherchieren, melden Beobachtungen, führen Messungen durch oder werten Daten aus. Beim FLOW-Projekt geht es darum, den ökologischen Zustand von Bächen und kleinen Flüssen standardisiert zu bewerten und zu dokumentieren. Durch diese Gewässeruntersuchungen wird eine umfassende Datenbank zum Zustand der deutschen Bäche aufgebaut, die zur Fließgewässerforschung beiträgt und als Basis für gezielte Schutz- und Renaturierungsmaßnahmen dienen kann. Im Jahr 2023 beteiligen sich deutschlandweit 80 Freiwilligen-Gruppen am FLOW-Projekt, wovon der BCP-Kurs des FGH eine ist. Nach einer Schulung am 28. April im Rahmen des normalen BCP-Unterrichts durch Tina Bauer und Felix Räder, der Ranger am Biosphärenreservat Rhön ist, ging es eine Woche später, also am 5. Mai an das ausgewählte Fließgewässer, einen Abschnitt des Fuchsstädter Bachs kurz vor der Mündung in die Fränkische Saale.

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Zwei erfolgreiche Teams des Frobenius-Gymnasiums Hammelburg
bei der 2. Runde des Wettbewerbs „Experimente antworten“

Zwei Teams aus insgesamt sieben Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und 5b des FGH hatten in der 1. Runde des Wettbewerbs „Experimente antworten“ mit großem Erfolg teilgenommen. Sie waren damit zugleich in die 2. Runde dieses naturwissenschaftlichen Schüler-Wettbewerbs gekommen. Unter dem Motto „Eine faire Sache!“ ging es hierbei nun um die Erforschung von Biokunststoff. Der kann fair und aus nachhaltig gehandeltem Material hergestellt werden oder einfach selbst in der Küche produziert werden. So konnten die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus H-Milch und Essig einen Kunststoff herstellen.

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Praktische Übungen am Frobenius-Gymnasium mit professioneller Unterstützung vom Institut Romeis

Am Frobenius-Gymnasium in Hammelburg können naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe am biologisch-chemischen Praktikum (BCP) teilnehmen. In diesem Fach aus dem Zusatzangebot der Qualifikationsphase beschäftigen sich die Lernenden handlungsorientiert und vertieft mit Denk- und Arbeitsweisen der Biologie und der Chemie. „Der Umgang mit dem Mikroskop und das Herstellen von mikroskopischen Präparaten ist fester Bestandteil des Unterrichts im BCP.“ erzählt Lehrerin Christine Kreß. In diesem Schuljahr stellte sie den Kontakt zu einem der vielen Labore im Landkreis her: Das Institut Romeis Bad Kissingen GmbH  führt mikroskopische Untersuchungen z. B. im Rahmen der Analyse von Getränken für ihre Kunden durch.  Sabina Jaborek-Hugo arbeitet dort in diesem Bereich. Sie besuchte die Schülerinnen und Schüler im Unterricht und brachte Schimmelpilze, Hefen und Bakterien mit, die in Lebensmitteln gefunden werden können. „Schimmelpilze wie den Gießkannenschimmel Aspergillus kennen sicherlich viele von einem vergessenen Pausenbrot. Auch in Säften und anderen Getränken können sich diese Mikroorganismen bei unsachgemäßer Lagerung vermehren. Ihre Giftstoffe sind gefährlich für den Menschen.“ berichtet die erfahrene Mitarbeiterin, die selbst am Frobenius-Gymnasium Abitur gemacht hat.

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