Schüler des Leistungsfaches Biologie im Labor
Der frühe Vogel fängt den Wurm – dieses Sprichwort ist altbekannt, aber nicht wahr. Denn der Zeitpunkt, zu dem Menschen besonders leistungsfähig sind, ist individuell unterschiedlich. Man spricht vom sogenannten Chronotyp. Diese innere Uhr folgt bei jedem Menschen ihrem eigenen Takt und hängt von Genetik und Lichtverhältnissen ab.

Die Schülerinnen des Leistungsfachs Biologie der Q12 vom FGH konnten am 17. Januar 2026 in einem besonderen Projekt ihren persönlichen genetischen Chronotyp bestimmen. Bei einem Praktikum im Labor Laboklin in Bad Kissingen fanden sie heraus, ob sie eher ein Frühaufsteher (eine sogenannte Lerche) oder ein Langschläfer (eine sogenannte Eule) sind oder zur Gruppe der Mischtypen (Tauben) gehören.
Bei der diesjährigen Mathematikolympiade starteten 7 Schülerinnen und Schüler in der ersten Runde erfolgreich in den Wettbewerb. Zur zweiten Runde am 12.11.25 gesellte sich noch ein Schüler aus der 5. Klasse dazu.
Diese acht Schülerinnen und Schüler knobelten in der zweiten Runde an den Lösungen ihrer Aufgaben. Die 5. und 6. Jahrgangsstufe hatte dazu 3 Stunden Zeit, die 7. Jahrgangsstufe sogar 4 Stunden.
Man kann insgesamt 40 Punkte erreichen. Einen ersten Preis erhält man für mindestens 36 Punkte, einen zweiten für 32 bis 35 Punkte, einen dritten für 28 bis 31 Punkte. Eine Anerkennung gibt es bei 20 bis 27 Punkten und eine Teilnahme unter 20 Punkten.
William Tong (5a) und Sophia Bock (5b) errangen einen sehr guten 2. Preis. Lena Eisenmann (6a) erzielte einen dritten Preis. Julian Graeber (5b), Mila Szag (5c) und Moritz Schuberth (6b) erhielten eine Anerkennung und Jana Neeb (7a) und Fabian Petermichl (7b) wurden für ihre Teilnahme gelobt.
In die dritte Runde an der Universität in Würzburg qualifizierte sich erfreulicherweise Sophia Bock aus der 5b. Wir gratulieren dazu ganz herzlich!

Hintere Reihe: M. Potschka, Julian, Moritz und E. Dietrich
Es fehlten Fabian und Jana
Foto: Christian Clarkson
Beim diesjährigen Landeswettbewerb Mathematik Bayern haben sich 4 Schüler des Frobenius-Gymnasiums den Aufgaben gestellt und eine Lösung eingereicht. Henryk Gawlik reichte alleine seine Lösungen ein. Er hatte zwar alle Aufgaben im Ergebnis richtig, aber die Darstellungsform gefiel den Korrektoren nicht, da sie nicht nachvollziehbar sind.
Max Granich, Leonardo Hage und Samuel Kurz aus der 9a haben als Team für 4 Aufgaben Lösungen eingereicht und konnte 9 von 16 Punkten damit erringen. Dafür erhielten sie eine Urkunde für den 3. Preis, zwei Landeswettbewerb-Bleistifte und die Anmerkungen zu ihren Lösungen. Die drei freuten sich sichtlich über ihren Erfolg.
Wir hoffen, dass die Schüler auch im nächsten Jahr wieder mitmachen und noch weitere Schülerinnen und Schüler es probieren.

Foto: D. Renninger
Der Verein der Freunde des Frobenius-Gymnasium Hammelburg e.V. lädt im Rahmen des Frobenius Forums zu einem öffentlichen Vortrag mit dem Thema „Kunst am Körper – So geht Mode nachhaltig“ ein. Referentin ist Nicole Brandler, die Inhaberin vom Trend-Atelier Brandler in Hammelburg. Sie wird in ihrem Vortrag wird über ihren beruflichen Werdegang sprechen und Einblicke in das kreative Leben einer Maßschneiderin geben.Der Vortrag findet am 19. März um 18.00 Uhr in der Aula des Frobenius-Gymnasiums statt. Der Eintritt ist frei, es wird jedoch um Spenden gebeten.
Nicole Brandler legte 1985 ihr Abitur am Frobenius-Gymnasium ab. Anschließend entschied sie sich bewusst gegen ein Designstudium und absolvierte eine Ausbildung zur Modeschneiderin bei den Bekleidungswerken Karlstadt. Nach ihrer verkürzten Lehre wechselte sie nach München zu „Rena Lange“, später zur jungen avantgardistischen Firma „Schneider & van Ginkel“. Ihre berufliche Qualifikation erweiterte sie kontinuierlich: zunächst zur Schnittdirektrice, später – nach einem Zwischenstopp in der Industrie – 1994 zur Maßschneidermeisterin. Noch im selben Jahr kehrte sie nach Untererthal zurück und eröffnete dort das Trend-Atelier Brandler.

Schülerinnen und Schüler des Oberstufen-Leistungsfaches Geschichte am Frobenius-Gymnasium in Hammelburg engagieren sich für die Gedenkkultur
Im Rahmen des Unterrichts im Leistungsfach Geschichte der 13. Jahrgangsstufe entstand die Idee, Geschichte nicht nur theoretisch zu behandeln, sondern auch im wahrsten Sinne des Wortes zu (be)greifen.
Während der Auseinandersetzung mit Erinnerungskultur und Gedenkorten fiel den Schülerinnen und Schülern auf, dass nahezu jedes Dorf über ein Kriegerdenkmal verfügt - viele davon bereits sichtbar von der Zeit gezeichnet.
Aus diesem Gedanken heraus entwickelte sich die Idee, einen aktiven Beitrag zur Pflege und Erhaltung dieser Denkmäler zu leisten. Der Kurs, bestehend aus acht engagierten jungen Erwachsenen, setzte dieses Vorhaben am 30. Oktober 2025 in die Tat um: Gemeinsam packten die Schülerinnen und Schüler am Kriegerdenkmal in Pfaffenhausen tatkräftig mit an und führten Reinigungs- und Pflegearbeiten durch.
Dr. Schlereth, der den Geschichtskurs am Frobenius-Gymnasium betreut, betont: „Wir wollen Geschichte nicht nur im Unterricht besprechen, sondern sie auch mit eigenen Händen erfahrbar machen. So wird Geschichte greifbar – und Verantwortung gegenüber der Vergangenheit erlebbar."
Besonders danken wir Herrn Detlef Heim und dem Erstem Bürgermeister Warmuth, den Mitarbeitern des örtlichen Bauhofes und natürlich den engagierten Schülerinnen und Schülern für die Unterstützung des Projektes.

Text und Bilder Heike Gnerlich (Bürgermeisteramt Hammelburg)
In Kooperation mit der Fachschaft Geschichte
OStR Dr. Bernd Schlereth (Fachschaftsleiter Geschichte am FGH)
Der Verein der Freunde des Frobenius-Gymnasium Hammelburg e.V. lädt im Rahmen des Frobenius Forums zu einem öffentlichen Vortrag mit dem Thema „TooClose Virtual Reality“ ein. Referent ist Dr. Arne Bürger, Geschäftsführer des Deutschen Zentrums für Präventionsforschung und Psychische Gesundheit (DZPP), Würzburg. Dr. Bürger wird in seinem Vortrag über die Entwicklung eines Programms zur Prävention von Cybermobbing mittels immersiver Technologie für Schulen“ referieren. Der Vortrag findet am 13. November um 18.00 Uhr in der Aula des Frobenius-Gymnasiums statt. Der Eintritt ist frei, es wird jedoch um Spenden gebeten.

