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Frobenius-Gymnasium

Gesund und lecker ist nicht out und kommt bei Schülern und Lehrern an

Hammelburger schon über 20 Jahre alt, der Klassiker ist immer noch am beliebtesten.

 (von E. Assmann)

 

Manchmal sind Lehrkräfte gnädig und entlassen die Schüler ein paar Minuten früher in die Pause. Manche sind Lehrer spendabel und bringen Ihren Schülern einen Teller Gemüseschnitten mit in den Unterricht. Warum? Es gibt wieder das Gesunde Pausenbrot im Frobenius-Gymnasium. Die Tische vor der Mensa sind beladen mit Kräuterbutterstangen, Karotten, Gurken und Apfelschnitze, Frischkornmüsli, Vollkornmuffins. Unbestrittener Renner ist aber der Hammelburger. An ihm hat sich im Lauf der Jahre nichts geändert. Seine Rezeptur hat sich bewährt. Dinkelvollkornbrötchen, Salatblatt, Gurke, Zwiebelringe Tomate und als Herzstück ein Getreidebratling. Auch ausgesprochene Fleischliebhaber werden bei diesem Vegetarier schwach. Das Rezept für diesen vegetarischen Leckerbissen haben schon Hunderte von Helferinnen im Laufe der Jahre ausprobiert.Damit ist er sicher auch außerhalb der Schulen bei vielen schon in den Speiseplan aufgenommen. Dreikorngrütze, Eier, Hefeflocken, Käse und geraspeltes Gemüse sind die Grundbestandteile des würzigen Burgers. Variiert wird nach Geschmack und nach dem, was der Garten hergibt. Wichtig ist den Organisatorinnen des „Gesunden Pausenbrotes“, dass möglichst regional und ökologisch erzeugte Lebensmittel verwendet werden. Auch der Verzicht auf Fleisch- und Wurstwaren ist bewußt gewählt. Denn auch ohne Fleisch kann ein Pausenbrot lecker sein.

So soll eine Alternative zum gedankenlosen Verzehr von Fast Food angeboten werden. Jeden zweiten Monat bereitet eine von zwei Gruppen mit je 25 Helferinnen das etwas andere Pausenbrot vor. Insgesamt sind 50 Mütter und ein Vater an dem Projekt beteiligt. „Wir freuen uns immer auf neue Helferinnen, die beim Gesunden Pausenbrot einsteigen,“ wirbt Romana Heinemann-Kufer. Ein Teil bereitet zu Hause die Zutaten vor, etwa 10 Frauen sind dann vor Ort zum Herrichten und Verkauf. 

Schon vor dem Pausengong wird fleissig verkauft, an Schüler, Lehrer und die Sekretärinnen. Nach fünf Minuten hat das Angebot schon bedenklich abgenommen. Doch jeder wird satt. Eine Lehrerin holt einen Gemüseteller und spendiert ihn ihrer fünften Klasse, muß sogar Nachschub holen. Es ging weg wie warme Semmeln.

„Wir wollen zeigen, dass gesundes Essen auch schmeckt. Und das nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern mit Kostproben,“ erklärt Elisabeth Zink, eine der drei Organisatorinnen des Gesunden Pausenbrotes. In den besten Zeiten wurden monatlich bis zu 220 Hammelburger verkauft.   Trotz der verlockenden Angebote in und um die Schulen hat sich der Bedarf auf 150 Stück eingependelt.

Ins Leben gerufen wurde das Gesunde Pausenbrot von engagierten Müttern vor über 20 Jahren. Im Februar 1991 hatte der Hammelburger und weitere gesunde, vollwertige Köstlichkeiten ihren ersten Auftritt in Hammelburg. Der Elternbeirat der Grundschule initiierte den Vortrag einer Ökotrophologin zum Gesunden Pausenbrot mit einem leckeren, vollwertigen Büfett im Heinrich-Köpplerheim. Rezepthefte wurden erstellt und vielfach kopiert. Gesundheitsbewußte, engagierte Mütter verbreiteten schnell das Gesunde Pausenbrot an vielen Schulen der Umgebung.

 

„Wir werden das Gesunde Pausenbrot noch attraktiver gestalten. So ist das Frischkornmüsli mit einer Quarksahnemischung hübsch garniert. In den handlichen Gläsern löffelt es sich einfacher als in Dessertschüsseln,“ freut sich Elisabeth Oehler über den guten Absatz, “Denn schließlich wollen vor allem die jüngeren Schüler in der Pause nicht nur essen, sondern sich auch bewegen und spielen. Wir planen nun auch einen Snack des Monats.“

„Da etliche Eltern auch die Lebensmittel spenden, können wir trotz moderater Verkaufspreise – der Hammelburger geht für 1€ über die Theke - nun einen Erlös von 500€ an den Elternbeirat übergeben,“ ist Heinemann-Kufer stolz auf ihr Team.

Der Summe soll je zur Hälfte zur Anschaffung eines Defibrillators und für die räumliche Umgestaltung der Mensa dienen. In der Mensa soll unter Anleitung von Lehrer Manuel Potschka und einem Mensacoach der Geräuschpegel eingedämmt werden. 

Für den Kau eines Defibrillators werden noch weitere Sponsoren gesucht. Das Gerät soll zentral angebracht werden, sodass er im Notfall auch von den Sportvereinen und der VHS genutzt werden kann.

 

Den nächste Termin für das Gesunde Pausenbrot im Frobenius-Gymnasium sollten sich Eltern und Schüler schon mal vormerken: es ist der 9.5.

 

Angelika Heilmann vom Gesunden Pausenbrot und Elternbeirat freut sich: der Klasse von Lehrerin Miriam Blaßdörfer schmeckt es

 


 Hier ist nur ein Viertel des Teams vom Gesunden Pausenbrot zu sehen: Romana Heinemann-Kufer überreicht 500€ an Angelika Heilmann vom Elternbeirat, (Elisabeth Oeler mit Gemüseteller, und Heinemann-Kufer (Schal) organisieren, dass es immer genügend Helferinnen und genug Gesundes zu essen gibt)

 


 Der Hammelburger so gesund und lecker wie vor über 20 Jahren

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