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Frobenius-Gymnasium

Mittagsverpflegungs-Coaching am Frobenius-Gymnasium kommt gut an

Enge Zusammenarbeit von Lehrern, Eltern, Schülern, Kantinenpersonal und dem AELF (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten)

jetzt geht es um räumliche Optimierung des Mensabereichs

„Frobistüble“ soll gemütlicher werden

 (von E. Assmann)

 

Das Frobenius-Gymnasium beteiligt sich seit dem Schuljahr 2013/14 an dem Modellprojekt Mensa-Coaching. Hierzu leitet eine externe Fachberaterin das Team aus Lehrern, Schülern, Eltern und Kantinenpersonal bei der Optimierung der Mittagsverpflegung an. Die Betreuung läuft über ein Jahr. In Bayern gibt es das Modellprojekt Coaching seit fünf Jahren. Zur Zeit beteiligen sich in Unterfranken vier Schulen. Der Schulleiter vom Frobenius-Gymnasium OStD Helmut Schreiner hatte für 2013/14 einen Antrag gestellt. Organisator an der Schule ist Studienrat Manuel Potschka. Nach Bestandsaufnahme der Ist-Situation vor Ort und Erfassen der Verbesserungsmöglichkeiten ist man jetzt in der Umsetzungsphase. Im Essensgremium engagieren sich Schülerinnen (Franziska Geisel, Anna Seufert), Eltern  (Ulrike Korff, Yvonne Schäfer), Lehrer (Manuel Potschka, Heike Bonsack) und Mensa (Nicole Kossorz) mit dem externen Mensacoach Iris Burger. Sie ist mit der Qualität des Mensaessens am Hammelburger Gymnasium sehr zufrieden. Die Anmerkungen der Diätassistentin und Fachberaterin für Essstörungen wurden von der Kantine sofort umgesetzt. Nun gibt es mehr Vollkornprodukte, frisches Obst und abwechslungreiche Snacks. Um dem verlockenden Angebot von Fast Food in der Schulumgebung etwas entgegen zu setzen, verstärkte die Mensa das Angebot „to go“ z.B. durch Wraps und Suppen.

„Die Wraps sind der Renner“, berichtet Nicole Kossorz, Leiterin der Mensa.

Für rund 30 Essen geplant kommt die Kantine nun mit 80-100 Essen räumlich im Innenraum an ihre Grenzen. Daher geht es nun beim fünften Treffen des Essensgremiums mit Burger um die strukturelle Verbesserungen in und um den Speisesaal. Die Schüler kritisieren die kahle und kühle Atmosphäre der Mensa. Außerdem fühlen sie sich beobachtet, da drei Seiten der Mensa verglast sind. Auch der Lärmpegel ist sehr hoch. Angebote durch Austausch der Decke zu Schalldämmung durch Austausch der Decke liegen bereits vor. Nun nehmen sich die Beteiligten den Vorraum unter die Lupe. Mit dabei ist diesmal Gerd Zimmermann von der Schulmöbelfirma VS. Es geht um die Unterbringung der Büchertaschen während der Mittagspause. Regale an den Gangseiten könnten Abhilfe schaffen. Auch weitere Tische, Stühle und gemütliche, stabile und pflegeleichte Sitzgelegenheiten stehen auf der Wunschliste. Den beiden Schülerinnen schweben Sofas mit niedrigen Tischchen, Sitzhocker an Thekentischen vor der Mensa vor. „Wichtig ist es, dass man sich wohlfühlt und dass wir variabel bleiben. Hohe Thekentische können als Raumteiler dienen“, so Schülerin Anna Seufert. Zimmermann wird detaillierte Vorschläge zur Raumeinteilung und zu dem Bistrobereich anbieten. Lehrerin Heike Bonsack sammelt im Kunstunterricht bereits praktikable Ideen der Schüler für eine neue Farbgestaltung.

Rektor Schreiner muss das Engagement etwas dämpfen: „Es geht jetzt um kleine Veränderungen mit großer Wirkung, die unabhängig und förderunschädlich der in den nächsten Jahren geplanten Komplettsanierung der Schule vorgeschaltet sind.“ Organisator Manuel Potschka freut sich über die gute Zusammenarbeit im Essensgremium: „ Es sind schon Superideen dabei herausgekommen.“ Auch bei der Werbung für die Mensa zeigen Erinnerungsdurchsagen in der Pause, Werbetafeln mit Fotos der Speisen ihre positive Wirkung. Tutoren begleiten die 5. Jahrgangsstufe anfangs zum Essen in die Mensa. Der Wettbewerb zur Namensfindung für die Mensa entschied sich die Mehrheit der Schüler für „Frobistüble“.

So wie es am Frobenius-Gymnasium abläuft, stellt sich auch die Vernetzungsstelle den Erfolg des Projektes vor: „Die vorangegangenen Modellphasen haben bereits gezeigt, dass die gemeinsam entwickelten Ideen in engagierten Schulen rasch und erfolgreich in die Tat umgesetzt werden“, erklärt Marion Begerau von der regionalen Vernetzungsstelle Schulverpflegung im Fachzentrum Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung Unterfranken im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, an dem das Projekt angesiedelt ist.

Es tut sich was. Erwachsene und Schüler ziehen an einem Strang, damit alle gerne ihre Schule besuchen – auch in der Mittagspause.

 

Gemeinsam geht es an die Ideensammlung für eine gemütlicheren Essens- und Aufenthaltsbereich:

Manuel Potschka, Iris Burger, Yvonne Schäfer, Gerd Zimmermann, Helmut Schreiner, Heike Bonsack, Anna Seufert, Franziska Geisel, Nicole Kossorz, Ulrike Korff

 

 

 

Wohin mit den Ranzen in der Pause? Regale sollen Abhilfe schaffen

 

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