Frobenius-Gymnasium Hammelburg


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Das Frobenius-Gymnasium

Ein Gymnasium stellt sich vor.

Gestatten, mein Name ist Johannes Frobenius, ich wurde etwa im Jahre 1460 – so genau weiß ich das nicht mehr - in Hammelburg geboren. Ich habe das Druckerhandwerk erlernt und mit allen führenden Persönlichkeiten meiner Zeit zusammengearbeitet. Seit dem 20. Februar 1960 trägt das hiesige Gymnasium meinen Namen und ich bin sehr stolz darauf, denn das Gymnasium in Hammelburg hat seinen Schülern viel zu bieten. Da man heutzutage nicht mehr soviel zu Fuß geht wie zu meiner Zeit, ist die günstige Verkehrslage ganz wichtig. Die Schulbusse halten vor der Türe des Gymnasiums.
Das Drucken mit Lettern von Blei, das zu meiner Zeit als technische Revolution galt, ist völlig aus der Mode gekommen. Man arbeitet jetzt mit ganz neuen Maschinen, Computer heißen sie, so sagt man mir, und so ist es nur Recht, dass es am Gymnasium mit meinem Namen, zwei gut ausgestattete Computerräume gibt. Auch ein „Internetcafé“ wurde eingerichtet, in dem die Schüler selbstständig forschen und lernen können. Jedes Klassenzimmer verfügt außerdem über audio-visuelle Medien. Wenn sie wollen, dann können die Schülerinnen und Schüler mit Augen und Ohren lernen.


Die Schüler des Frobenius-Gymnasiums haben einen weiten Horizont. Sie pflegen den Schüleraustausch mit Frankreich (Mirecourt) mit Belgien (Turnhout) und mit Polen (Bydgoszcz). Paneuropäisch, in der Tat.


Ars musica? Aber natürlich! Das musikalische Leben am „Frobenius“ ist vom Feinsten: Unterstufenchor, Mittelstufen- und Oberstufenchor, Gesangsensemble, Big Band, Kammermusikgruppen, Percussionsgruppen.
Bühnenkunst? Aber natürlich! Die Schulspielgruppen setzen Sie vor die Guckkastenbühne, entführen Sie ins Illusionstheater und desillusionieren Sie mit modernen Inszenierungen. Das alles können die.
Gesundheit: Mens sana in corpore sano, ein gesunder Geist in einem gesundem Körper.
Sport: Alle notwenigen Sportstätten gibt es an der Schule oder in ihrer unmittelbaren Nähe. Die Wettkampfmannschaften des Frobenius-Gymnasiums haben bayernweit einen guten Ruf.
„Das etwas andere Pausenbrot:“ Einmal im Monat bieten engagierte Eltern alternative Pausenverpflegung an. Der „Hammelburger“ ist mittlerweile legendär.
Mittagsverpflegung: An vier Tagen in der Woche kann in der schuleigenen Mensa zu Mittag gegessen werden. Es wird frisch, abwechslungsreich und gesund gekocht.
Schulkleidung: Zu meiner – des Johannes Frobenius Zeit – war jedem Stand eine feste Kleiderordnung zugewiesen. Die Obrigkeit suchte dadurch übermäßige Kleiderkosten und damit verbunden den finanziellen Ruin der unteren Stände zu verhindern.
Heutzutage scheint es wieder angebracht auf die Kleiderordnung zu achten, damit sich die Jungfrauen nicht unzüchtig entblößen und damit sich die einen nicht über die anderen erheben. Ich, Johannes Frobenius finde Schulkleidung aus vielerlei Gründen gut Sehen Sie doch nur.