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27.09.19 - Das Schulfest des FGH: Schön war’s! 

Freitag, 27 September 2019, 15.00 Uhr. Endlich, nach langer Planung und Vorbereitung, gab das Frobenius-Gymnasium Hammelburg den Startschuss zu seinem Schulfest anlässlich des 350jährigen Jubiläums. Gespannt strömten Schüler, Lehrkräfte und Besucher zur Eröffnung in die Aula. Dort gaben nach der offiziellen Begrüßung durch den Schulleiter Dr. Ludolph Akteure verschiedener Klassen eine kurze und kurzweilige Vorschau auf die zahlreich vorbereiteten Projekte. Nur das Wetter zeigte sich leider von seiner denkbar schlechtesten Seite: Aufgrund des starken Regens wurde kurzfristig der FGH-Tanz abgesagt, den die Lehrkräfte der Fachschaft Sport mit allen Klassen speziell für das Schulfest einstudiert hatten. Glücklicherweise konnte dies die gute Laune aller Beteiligten glücklicherweise nicht trüben:

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Warum lesen, lernen, sich bemühen?

[…] Ich kann noch so viel über den Urknall lesen, doch begreifen werde ich nichts. Ich kann so viel über die Geschichte der Kriege wissen, doch das bedeutet nicht, ich hätte es verstanden. Also …. warum? Warum lesen, lernen, sich bemühen, wenn es mich am Ende sowieso nicht rettet?

Aus einem Grund: Wenn ich es nicht tue, werde ich ebenfalls nicht gerettet. Wer wäre ich, wenn ich mich nicht in hundert Charaktere hineingefühlt hätte, Mitleid mit den literarischen Figuren gehabt, mit ihnen Seite an Seite gegen das Böse gekämpft hätte? Welche Werte hätte ich, wenn ich nicht Buch- für Buchseite hätte entscheiden müssen, wem ich vertrauen kann? Welches Recht hätte ich, meine Meinung zu verteidigen, wenn ich mich nicht vorher über andere Meinungen informiert hätte?

Deshalb lohnt es sich, sich zu bemühen, zu lernen, zu lesen. Es gestaltet unseren Charakter, schafft Werte, Wissen sowie Fähigkeiten. Und schlussendlich: Es rettet uns davor, unwissend zu sterben. (Katharina Ruderich, Q11; entstanden im Rahmen eines kreativen Schreibens zu „Faust I“)

Warum lesen?

Die Deutsch-LehrerInnen finden auf die Frage, warum es sich lohnt, zu lesen, eine Reihe von Antworten. Regelmäßig lesende SchülerInnen erlernen den Umgang mit Sprache. Sie erweitern nicht nur ihren Wortschatz, sondern lernen zudem die grammatikalische Benutzung der Wörter kennen und verbessern ihre Ausdrucksfähigkeit. Zudem fördert die Beschäftigung mit dem Buch die Konzentration sowie das zusammenhängende Denken.

Neben diesen Fähigkeiten, die nicht nur dem Fach Deutsch zu Gute kommen, hilft das Lesen auch dabei, soziale Kompetenzen, wie Empathie, zu entwickeln. Der Leser taucht ein in fiktionale Welten, in denen die Protagonisten oft emotionale Krisen zu bewältigen haben. In diese setzt sich der Leser hinein, begleitet den Helden beim Lösen dieser Krise. Die Lösungen, die hier aufgezeigt werden, kann er vielleicht auch im realen Leben einmal anwenden. Zudem können die in vielen Romanen am Helden gezeigten Werte wie Mut, Beharrlichkeit, Solidarität oder Zivilcourage als Modell dienen. Das Eintauchen in andere Welten ist darüber hinaus nicht nur unglaublich spannend, sondern fördert gleichermaßen die Fantasie, die wiederum das kreative Denken positiv beeinflusst.

Kurzum: „Lesen ist die Grundlage des Wissenserwerbs. Wer gut lesen kann, wird gebildeter sein. […] Deshalb ist die konsequente Leseförderung so wichtig für unser aller Zukunft.“ (Malte Blümke, Bundesvorsitzender der Bödecker-Kreise, in: Autorenbegegnungen – 50 Jahre Leseförderung durch den Friedrich-Bödecker-Kreis, 2004).

Doch um die SchülerInnen zum Lesen zu motivieren, brauchen wir auch Sie als Verbündete, liebe Eltern. Vertreten Sie zu Hause bitte eine positive Einstellung dem Lesen gegenüber, interessieren Sie sich für den Lesestoff Ihres Kindes und seien Sie bestenfalls selbst Lesemodell. Nur gemeinsam können wir die Kinder und Jugendlichen davon überzeugen, dass Lesen nicht nur eine sehr unterhaltsame, sondern auch eine ungemein gewinnbringende Tätigkeit ist.

OStRin Jana Melzer, Fachschaftsleitung Deutsch

 

Beim Landesfinale Leichtathletik am 16.07.2019 in Bayreuth haben wir trotz des Fehlens der Schülerinnen, die bei der England- und Münchenfahrt dabei waren, eine beachtliche Punktzahl in der Wettkampfklasse II Mädchen erreicht. Im Kreisentscheid erzielten wir 6763 Punkte, die im Bezriksfinale nochmal auf 6799 Punkte gesteigert wurden. Im Landesfinale erarbeiteten wir uns 6571 Punkte. Aufgrund der sehr starken Konkurrenz reicht es aber letztendlich 'nur' für den 7. und somit vorletzten Platz, nicht allzuweit vom 6. und 5. Platz entfernt. Die Teilnehmerinnen haben aber nie die Köpfe hängen gelassen und so wurde es auch dank des hervorragenden Leichtathletikwetters ein schöner Tag.

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Aschenputtel

Es war einmal ein Mädchen mit dem Namen Marie. Sie lebte mit ihrem Vater in einer edlen Villa in der Nähe von Paris. Doch nach dem Tod ihrer Mutter hatte sich ihr Vater in eine andere Frau verliebt. Die Stiefmutter hatte eine Tochter namens Klothilde.

Als Marie eines Tages am Grab ihrer Mutter ganz in der Nähe des Wohnhauses stand, erschien ihr eine weiße Taube. Da wusste sie noch nichts von einer neuen Familie.

Marie: Mama?

Taube: Ruckediku!

Marie: Oh, Papa kommt. Ich höre sein Auto. Bis bald!

Marie rannte zum Auto und sah dort eine unbekannte Frau aussteigen.

Vater: Hallo Marie!

Teresa: Schöner als ich sie mir erhofft habe.

Der Vater stellte Marie die beiden Frauen vor: Teresa, ihre neue Mutter, und Klothilde, ihre neue Schwester.

Vater: Ihr werdet euch ganz bestimmt schnell verstehen. Marie, trägst du bitte die Koffer ins Haus?

Das tat die hilfsbereite Marie natürlich. Im Haus zeigte der Vater den Frauen ihr neues Zuhause.

Klothilde: Und wo ist mein Zimmer?

Papa: Geradeaus, dann links und wieder geradeaus. Ich komme gleich nach. Teresa, deckst du bitte schon mal den Tisch?

Im Zimmer angekommen, war Klothilde entsetzt.

Klothilde: Warum stehen hier zwei Betten? Muss ich etwa mit diesem Dreckspatz Marie zusammenschlafen?

Marie: Hallo???? Wie hast du mich gerade …

Vater: Beruhige dich! Das war doch nur ein kleiner Spaß!

Kurz darauf nahm die Familie am Tisch Platz und aß Pizza. Klothilde trat dabei Marie unter dem Tisch, beschuldigte aber ihre Stiefschwester.

Klothilde: Aua! Sie hat mich getreten!

Papa: Marie!

Teresa: Man merkt, dass dieses Kind keine Mutter hat!

Marie: Ich habe die allerbeste Mutter der Welt!!!

Papa: Marie, deine Mutter ist tot!

Nach dem Essen gingen Marie und Klothilde in ihr Zimmer, wo sie sich um das Hochbett stritten.

Marie: Ich nehme das Bett, das war meins!

Klothilde: Das WAR dein Bett!

Marie: Oh, man!

Klothilde stöberte noch etwas im Zimmer herum. Sie nahm Maries Schuhe und probierte diese an. Sie passten ihr jedoch nicht, weshalb sie sie wieder in die Ecke schmiss. Teresa kam ins Zimmer, um ihrer Tochter Klothilde „Gute Nacht“ zu sagen.

Teresa:            Schlaf jetzt, mein Mäuschen. Du brauchst deinen Schönheitsschlaf!

Klothilde: Was ist, wenn die schnarcht?

Teresa:   Ach, weißt du was? Es ist besser, wenn die im Spitzboden schläft und du das Zimmer für dich alleine hast.

Schnaufend ging Marie in den Spitzboden, wo es kalt war und sie nur sehr schlecht schlafen konnte.

Am nächsten Morgen verabschiedete sich der Vater von seiner Familie, da er zur Arbeit musste. Als er fortgefahren war, warf Klothilde Marie mit einem Stein ab. Diese schrie vor Schmerz auf. Teresa hörte das und fragte die beiden Mädchen, was passiert war. Klothilde behauptete, dass Marie sie mit einem Stein abwerfen wollte, was sie abstritt. Die Putzfrau Lisse, die alles gesehen hatte, sprang Marie wütend zur Hilfe. Daraufhin kündigte Teresa ihr.

Teresa:  So, Marie, da Lisse gefeuert ist, bist du jetzt die Putzfrau. Du bist auch selbst Schuld! Ziehe dir gleich andere Sachen an!

Als am Abend der Vater von der Arbeit nach Hause kam, wurde er von Teresa und Klothilde begrüßt. Für Teresa hatte er eine Kette als Geschenk dabei. Darüber freute sie sich sehr.

Vater: Und wo ist Marie?

Teresa:   Ach, du kennst doch ihren Trotzkopf! Ich habe ihr heute gezeigt, wie man ein Feuer macht. Marie, kommt her zu uns!

Marie kam hinzu und begrüßte ihren Vater.

Vater: Na, da hast du heute ja etwas Nützliches gelernt.

Marie nickte nur traurig.

Vater: Jetzt gehe dich waschen, du bist ganz schmutzig.

Teresa:   Die braucht sich nicht waschen, sie wird eh wieder schmutzig. Sie schläft aus Eigensinn vor dem Ofen.

Marie: Das ist nicht wahr!

Klothilde: Ein richtiges Aschenputtel ist sie!

Vater: Na, komm her, mein Aschenputtel.

Marie: Ich heiße Marie!

Während der Vater und Teresa ins Haus gingen, kam der Sohn des Bürgermeisters verkleidet als Briefträger vorbei.

Junge zu Klothilde: Guten Tag, mein Fräulein! Ich bin der Briefträger des Bürgermeistersohnes. Wer wohnt denn hier?

Klothilde: Mein Vater. Er heißt Luca und hat eine Händlerfirma in Paris und in der ganzen Welt.

Junge: Interessant. Ich bin hier, weil der Sohn des Bürgermeisters alle schönen Frauen zur Masken-Disco auf dem Eiffelturm einlädt. Dort möchte er sich eine Frau suchen. Gibt es noch weitere Töchter hier in der Villa?

Klothilde: Nein, ich bin die einzige. Wie ist der Sohn des Bürgermeisters denn so?

Junge: Er ist cool, hübsch und nett. Ich sende dir noch schnell die Einladung auf dein Handy.

Marie kam hinzu.

Klothilde: Stör uns nicht, Dreckspatz!

Junge: Dreckspatz! Hihi! Du hast ein ganz schön strenges Parfum, Dreckspatz!

Klothilde lachend: Ja, die stinkt! Die schläft im Dreck.

Marie ging beleidigt fort, stolperte aber und fiel. Der Junge und Klothilde lachten sie aus, doch der Briefträger half ihr wieder auf und verabschiedete sich von den Mädchen. Teresa lief sofort zu ihrer Mutter und erzählte ihr von der Einladung.

Teresa: Hm, eine Masken-Disco auf dem Eiffelturm. Da brauchst du ein perfektes Disco-Kleid. Komm, wir gehen gleich los und kaufen eins.

Dem Vater erklärte sie, dass der Sohn des Bürgermeisters eine Frau sucht, damit er Bürgermeister werden könne.

Vater: Und du glaubst ernsthaft, Klothilde ist die richtige?

Klothilde: Bürgermeisterin? Dafür bin ich geboren!

Mutter: Bis zum Fest isst und trinkst du nichts mehr, damit du deine Figur behältst.

Marie: Ich möchte auch zur Disco. Der Bote hat doch alle Töchter des Hauses eingeladen.

Klothilde: Aber nur die schönen Töchter!

Marie: Papa, bitte!

Vater: Teresa, entscheide du! Ich muss fort!

Klothilde: Schau dich doch an! Du bist hässlich und schmutzig. Und du stinkst wie ein Schwein!

Teresa: Na gut, aber vorher musst du noch Klothildes Englisch-Hausaufgabe machen und einhundert Vokabeln abschreiben.

Marie: Das kann ich doch morgen machen.

Vater: Nein, das ist schon richtig so. Mach erst deine Arbeit.

Marie war ganz verzweifelt, doch als Klothilde und Teresa weg waren, brachten ihr Tauben alle beschriebenen Vokabelkärtchen. […] Währenddessen machte sich Klothilde fertig für die Masken-Party. Sie stieg mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater ins Auto und wollte losfahren. In diesem Moment kam Marie angerannt und erzählte, dass sie mit ihrer Arbeit fertig war und mit auf die Party gehen wollte.

Klothilde: Mutter, sie hat doch gar kein Kleid.

Teresa: Stimmt! Wir würden uns nur für dich schämen. Bleib du hier im Haus.

Das Auto fuhr los und Marie schaute ihm noch lange hinterher. Dann rannte sie weinend ins Haus. Plötzlich hörte sie ein unbekanntes Geräusch und auf einmal stand ihre beste Freundin Luna vor ihr.

Luna: Komm, Marie. Ich style dich und dann gehen wir auch auf die Party.

Als die Mädchen fertig waren, rief Luna ein Taxi, mit dem sie zum Eiffelturm fuhren.

Luna: Mach schnell, Marie, wir müssen uns beeilen. Wir haben nur bis Mitternacht Zeit und dann verschwindet das Makeup und das Taxi fährt weg.

Währenddessen war Klothilde bereits auf der Masken-Party und hatte den Jungen gesehen, der angeblich der Briefträger des Bürgermeistersohns war und sie zur Disco eingeladen hatte.

Klothilde: Zeige mir den Sohn des Bürgermeisters!

Junge: Vergiss doch mal den Sohn des Bürgermeisters! Es gibt so viele nette Jungen hier. Mich zum Beispiel.

Klothilde: Du bist ein hübscher Junge, aber nicht der Sohn des Bürgermeisters.

Junge: Da, mit dem musst du tanzen! Dann steht deinem Glück nichts mehr im Weg.

Klothilde: Den schnapp ich mir, adieu!

Währenddessen waren Marie und Luna ebenfalls auf der Party angekommen. Beide trugen wie die anderen Gäste Masken.

Junge zu sich: Keiner will mich, aber wenn die Masken fallen, wollen mich alle.

Alle Gäste auf der Party tanzten, auch Marie und der Junge tanzten zusammen.

Marie: Ich weiß, wer du bist. Du bist Franz, der Briefträger des Bürgermeistersohnes.

Junge: Wie hast du mich erkannt?

Marie: Deine Augen, dein Lächeln.

Junge: Wo sind wir uns schon einmal begegnet?

Marie: Rate! Ich verrate es dir nicht.

Junge: Ich könnte die ganze Zeit mit dir tanzen. Du möchtest doch aber bestimmt zum Sohn des Bürgermeisters, denn von all seinen Gästen bist du die Schönste. Es wäre ihm eine Freude, mit dir zu tanzen.

Marie: Franz, ich tanze viel, viel lieber mit dir.

Junge: Wirklich? Du weißt, der Sohn des Bürgermeisters sucht eine Frau. Vielleicht gewinnst du sein Herz und wirst Bürgermeisterin?

Marie: Hihi, ich und Bürgermeisterin… So ein Unsinn?

Junge: Wieso bist du sonst hergekommen?

Marie: Vielleicht gefiel mir ja der Briefträger.

Junge: Nun sag mir endlich, wer du bist.

Marie: Ich bin die, die im Dreck schläft.

[…]

Kurz vor Mitternacht bevor die Masken der Gäste fallen sollten, zog Luna Marie von der Party weg.

Am nächsten Morgen war Teresa auf Klothilde sauer, weil die den Sohn des Bürgermeisters wegen seiner Maske nicht erkannt und somit ihre Chance nicht genutzt hatte. Sie klärte Marie darüber auf, dass er der Briefträger war, der zur Disco eingeladen hatte, und Johannes hieß. Marie konnte das erst nicht glauben. Während sie wieder von Teresa und Klothilde geärgert wurde, erhielt Klothilde eine Einladung für den Abend auf ihr Handy. Diesmal war der Anlass die Mondfinsternis. Die Party sollte auf der Wiese vor dem Eiffelturm stattfinden.

Teresa: Jetzt musst du dich anstrengen, Klothilde! Es heißt, wer sich zur Mondfinsternis küsst, heiratet!

Klothilde: Ich muss Johannes dazu bringen, dass er mich küsst. Ja, und er wird, er wird, er wird!

Um Marie wieder zu beschäftigen, schüttete Teresa Linsen in den Backofen, die Marie wieder herausholen sollte. Aber auch diesmal halfen ihr die Tauben und so rief sie schnell ihre beste Freundin Luna an, die ihr helfen sollte, sich für die Party zu stylen. Auch diesmal brachte sie Marie ein wunderschönes Kleid. Luna ermahnte sie, dass sie dieses Mal wieder um Mitternacht die Party verlassen musste und so machten sie sich auf den Weg zum Eiffelturm. Dort war die Disco schon im vollen Gange. Als Johannes Marie sah, stürmte er gleich auf sie zu.

Junge: Warum bist du von der Party abgehauen?

Marie: Wieso hast du mich angeschwindelt, Herr Briefträger?

Junge: Bitte, verstehe mich doch. Alle wollen mich nur, weil ich der Sohn des Bürgermeisters bin. Ich dachte schon, du kommst heute nicht, weil dir der Briefträger zu gering ist.

Marie: Johannes, er war mir teurer als Gold.

Johannes gestand Marie seine Liebe. Währenddessen spornte Teresa Klothilde an, Johannes zu suchen, um ihm den Verlobungskuss zu geben. Der kniete vor Marie nieder, doch in dem Moment war es Mitternacht und Marie musste die Disco verlassen. Klothilde fand ihn und da Johannes dachte, sie sei Marie, bat er sie, sie küssen zu dürfen, was sie erlaubte. Als er die Augen öffnete, war er entsetzt.

Marie hatte die Feier zwischenzeitlich schnell verlassen und dabei ihr Handy verloren, was Johannes fand. Am nächsten Morgen ging er zu ihrem Haus. Marie war wieder mit den Hausarbeiten beschäftigt und musste Klothilde und Teresa bedienen. Johannes klingelte an der Tür, Klothilde öffnete.

Junge: Jenes Mädchen, das dieses Handy mit dem Fingerabdruck entsperren kann, wird meine Frau.

Als Klothilde das Handy entsperren konnte, war Johannes erschrocken. Er wollte es nicht wahrhaben und fragte, ob hier noch andere Mädchen wohnen.

Junge: Wo ist die, die im Dreck schläft?

Klothilde: Ach Gott, du meinst doch nicht den Dreckspatz?!

Junge: Doch, bring sie sofort her!

Als er Marie sah, machte er ihr einen Heiratsantrag, den sie annahm. Sie fuhren mit dem Taxi davon und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute glücklich zusammen.

 

Talisa Schöberl, Mia-Elisa Rügemer, Lara Ebert, Julie Ebert, Klasse 5d

Alkohol ist für viele Jugendliche ein Thema. Einerseits gehört es für viele zum Jugendalter dazu, Erfahrungen mit Alkohol zu sammeln, dabei die eigenen Grenzen auszutesten und auch einmal über die Stränge zu schlagen. Riskanter Konsum kann heißen: zu viel, zu oft, als Problemlöser oder in Situationen, in denen Nüchternheit geboten ist. Die negativen Konsequenzen können erheblich sein: Unfälle, Verwicklung in aggressive Auseinandersetzungen, später bereutes Verhalten oder Beeinträchtigung der Gehirnentwicklung.

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